Aktuelles

Der Deutsche Bundestag hat am 22.03.2012 den Antrag “Die deutschen Kolonialverbrechen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika als Völkermord anerkennen und wiedergutmachen” abgelehnt. Mit dabei: Ein Dortmunder Abgeordneter als Redner, nur nicht zur Debatte.

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Obwohl Dortmund eine Hochburg der Kolonialpropaganda war, ist heute nur eine eindeutige Straßenbenennung mit explizit kolonialistisch-imperialistischer Intention zu verzeichnen. Wie sieht es aus mit der kolonialen Gedächtniskultur in Dortmund?

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Die mediale Aufmerksamkeit anlässlich der Rückführung von 20 Herero-Schädel nach Namibia erinnerte schlagartig an den Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Was wusste man in Dortmund über die genozidale Kriegsführung?

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Dortmunds sozialdemokratische Arbeiter-Zeitung berichtet 1914 über die „Sklavenarbeit“ der „schwarzen Proletarier“ in den Westafrikanischen Kakaoplantagen für das „feine, bekömmliche Produkt“. Die „Wahrheit über die kapitalistische Kolonialpolitik“.

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Sein einzigartiges Ambiente verbindet den alten kolonialen Stil mit den Bedürfnissen und dem Geschmack des modernen Cosmopoliten“. Ergebnis: Eine Cocktailbar mit Plastik-Tropendekor und braunen Möbeln für grüne Kreuzviertel-Kosmopoliten. Warum nur, warum?

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Gesucht wird ... Helfen Sie mit!

Unterstützen Sie die Petition von Oxfam, Attac, Misereor, Südwind, Weed und der Welthungerhilfe gegen die Zockereien der Nahrungsmittelindustrie. Auf der Oxfam-Internetseite kann ein Appell an die Bundesregierung unterzeichnet werden, der ein Ende der Spekulation mit Nahrungsmitteln fordert.

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Die Dortmunder Abteilung der Deutschen Friedensgesellschaft hat nach dem 1. Weltkrieg vergeblich versucht, in Dortmund eine Straße nach dem 1920 ermordeten Kolonialkritiker und Pazifisten Hans Paasche zu benennen. Wer weiss mehr?

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Altkleider-Sammlungen für Afrika haben eine lange und umstrittene Tradition. Die erste Altkleider-Sammlung in Dortmund gab es schon vor über 100 Jahren – für die Herero-Kriegsgefangenen in den Konzentrationslagern Deutsch-Südwestafrikas.

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Kinderarbeit auf Kakaofarmen bleibt ein Problem. Aktuelle Studien belegen die schlimmsten Formen von Kinderarbeit auf Westafrikanischen Kakaoplantagen und beweisen, dass die bisherigen Bemühungen der Schokoladenindustrie zu deren Eindämmung wenig fruchten.

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Demonstrationen gegen Kolonialkriege in China und Deutsch-Südwestafrika, Massenkundgebungen gegen Kolonialgräuel in den 1920er Jahren, Solidarität mit den antikolonialen Revolutionen in den 1960/70er Jahren. Gesucht werden Informationen von antikolonialen Aktionen in Dortmund.

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Dortmund - Neu betrachtet

Dortmund glokal - Das Quiz

Kolonial? Global? Lokal? Glokal? Wie gut kennen Sie das glokale Dortmund? Was z.B. verkaufte die Fa. Ostermann in die deutschen Kolonien?

  • Möbel?
  • Eisenbahnschienen?
  • Hosenträger?

Hier geht's los mit dem Dortmund-Quiz


Dortmund „reloaded“

Kolonialismus und Globalisierung schlagen sich seit Mitte des 19. Jahrhundert auch in Dortmund nieder. In der Dortmunder Stadtgeschichtsschreibung wird das Thema Kolonialismus ausgeblendet. In Ergänzung der „offiziellen“ Stadtgeschichte lesen Sie hier die Dortmunder „Kolonial- und Antikolonial-Chronik“.

Zur kolonialen Stadtchronik


Kolonialismus in Dortmund – kurz und knapp

Was hat Dortmund mit dem Kolonialismus zu tun? Wer waren die kolonialbegeisterten Dortmunder und wer lehnte die Verbrechen des Kolonialismus ab?

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Kolonialismus in Dortmund.

Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,

die Kolonialgeschichte ist nicht zu Ende - wir befinden uns mittendrin. "Dortmund-postkolonial" ist eine lokalhistorische Initiative, die den Spuren des Kolonialismus in Dortmund und der wirtschaftlichen und kulturellen Vorgeschichte der Globalisierung nachgeht.
Der unmittelbare deutsche Kolonialismus dauerte nur eine kurze Zeit, der "koloniale Blick" auf die Welt und die wirtschaftlichen Machtverhältnisse wirken fort. Wir laden Sie ein, sich über die kolonialen Spuren und das postkoloniale Geschehen in unserer Heimat zu informieren, ergänzende Beiträge zu schreiben oder Materialien zur Verfügung zu stellen. Viel Spaß beim Stöbern, Informieren, Ergänzen und Kommentieren wünscht
"Dortmund-postkolonial".

SPD-Dortmund: Wir hassen diesen Staat!

1909: Kaiser Wilhelm II besucht Dortmund am Tag 300jähriger Zugehörigkeit zu Preußen. Dazu die SPD: „Wir lieben diesen Staat nicht – wir hassen ihn! Die Hassenden grüßen dich, Cäsar! (…) Die Kämpfenden grüßen dich, Cäsar! Es grüßen dich die Sieger von morgen!“ Und kommentierte die Feierlichkeiten: Einem Aschantiprinzen oder Hottentottenhäuptling jubeln die Dortmunder mit nicht geringerer „Begeisterung“ zu als irgend einem deutschen Fürsten von Gottes Gnaden. Und: „Selbst die Negersklaven schrei’n, Wir wollen keine Preußen sein!“
Das ambivalente Verhältnis von Sozialdemokratie und Kolonialismus: Rassistische und hierarchisierende Denkmuster? Sozialistischer Internationalismus? Emanzipatorischer Universalismus? Oder …

Koloniale Veranstaltungen in Dortmund

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