"Wigwam der Marmeladen-Indianer. Freilichttheater an der Front gelegentlich eines Bataillonsfestes in der Champagne. Scenenbild aus dem Schauspiel: Wir Wilden sind doch bessere Menschen." Ansichtskarte, gelaufen als Feldpost im Oktober 1916 (Pionier-Rekruten-Depot der 5. Armee (Ost)). Sammlung Markus Kreis. "Wir Wilden sind doch bessere Menschen" avancierte im Ersten Weltkrieg zu einem geflügelten Spruch, vielleicht vor dem Hintergrund der kolonialen Begegnung an der Front. Ursprünglich stammt der Spruch wohl aus einem Gedicht von Johann Gottfried Seume, entstanden nach einer Begegnung mit Irokesen in den 1780er Jahren. Er wurde bereits vor 1914 unterschiedlich genutzt, u.a. von Erich Mühsam in der anarchistischen Zeitschrift "Kain".

“Wigwam der Marmeladen-Indianer. Freilichttheater an der Front gelegentlich eines Bataillonsfestes in der Champagne. Scenenbild aus dem Schauspiel: Wir Wilden sind doch bessere Menschen.” Ansichtskarte, gelaufen als Feldpost im Oktober 1916 (Pionier-Rekruten-Depot der 5. Armee (Ost)). Sammlung Markus Kreis.

“Wir Wilden sind doch bessere Menschen” avancierte im Ersten Weltkrieg zu einem geflügelten Spruch, vielleicht vor dem Hintergrund der kolonialen Begegnung an der Front. Ursprünglich stammt der Spruch wohl aus einem Gedicht von Johann Gottfried Seume, entstanden nach einer Begegnung mit Irokesen in den 1780er Jahren. Er wurde bereits vor 1914 unterschiedlich genutzt, u.a. von Erich Mühsam in der anarchistischen Zeitschrift “Kain”.

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