"Senegal-Neger. Einige Typen der „Kulturträger“ der Entente aus den letzten Kämpfen in der Champagne". Ansichtskarte, gelaufen als Feldpost von der Front an die Mutter im April 1918 (Stempelabdruck: Sturmbatallion 14, 1. Sturmkompagnie). Kunstverlag P. Maas & Sohn, Metz. Sammlung Markus Kreis. Am 16. April 1917 begann die Offensive in der Champagne, an der auch das von General Mangin kommandierte Zweite Kolonialkorps teilnahm, dem unter anderem 35 westafrikanische Bataillone angehörten. Die am folgenden Tag von den Deutschen gestartete Gegenoffensive führte auf französischer Seite zu enormen Verlusten. Besonders betroffen war das Zweite Kolonialkorps: Von den eingesetzten westafrikanischen Soldaten kamen 45% ums Leben. Beim II. Kolonialkorps kam es in der Folge zu kollektiven Gehorsamsverweigerungen. Von 554 Todesurteilen durch Militärgerichte wurden 49 durch Erschießungskommandos vollzogen.

“Senegal-Neger. Einige Typen der „Kulturträger“ der Entente aus den letzten Kämpfen in der Champagne”. Ansichtskarte, gelaufen als Feldpost von der Front an die Mutter im April 1918 (Stempelabdruck: Sturmbatallion 14, 1. Sturmkompagnie). Kunstverlag P. Maas & Sohn, Metz. Sammlung Markus Kreis.

Am 16. April 1917 begann die Offensive in der Champagne, an der auch das von General Mangin kommandierte Zweite Kolonialkorps teilnahm, dem unter anderem 35 westafrikanische Bataillone angehörten. Die am folgenden Tag von den Deutschen gestartete Gegenoffensive führte auf französischer Seite zu enormen Verlusten. Besonders betroffen war das Zweite Kolonialkorps: Von den eingesetzten westafrikanischen Soldaten kamen 45% ums Leben. Beim II. Kolonialkorps kam es in der Folge zu kollektiven Gehorsamsverweigerungen. Von 554 Todesurteilen durch Militärgerichte wurden 49 durch Erschießungskommandos vollzogen.

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